0211/553070
Digitale Zahnmedizin · 3D-Röntgen

DVT: 3D-Röntgen
mit höchster
Präzision

Digitale Volumentomographie liefert ein dreidimensionales Röntgenbild Ihres Kiefers – für eine Behandlungsplanung mit einer Genauigkeit, die ein klassisches 2D-Röntgenbild nicht leisten kann.

0,1 mm Präzision Niedrigdosis-Modus 79 Mikrometer Auflösung
Termin vereinbaren
Definition

Was ist eine DVT-Aufnahme?

Die Digitale Volumentomographie (DVT) ist ein dreidimensionales, röntgenbasiertes Schnittbildverfahren. Statt eines einzelnen flachen Röntgenbilds nimmt das Gerät während einer Rotation um Kopf oder Kiefer viele einzelne Schnittbilder aus verschiedenen Winkeln auf, die anschließend von der Software zu einem hochauflösenden 3D-Modell zusammengerechnet werden. Die eigentliche Aufnahme dauert dabei nur rund 10 bis 60 Sekunden.

Ein klassisches 2D-Röntgenbild zeigt Strukturen flächig und mit Überlagerungen. Ein 3D-Röntgenbild aus der DVT stellt Kieferknochen, Zahnwurzeln und angrenzende Strukturen dagegen räumlich und ohne Überlagerung dar – die Grundlage für eine deutlich genauere Behandlungsplanung, etwa vor einem Zahnimplantat.

Technik

Modernste 3D-Technologie

2D/3D-Software

Modernste Planungssoftware macht das dreidimensionale Röntgenbild direkt für die Behandlungsplanung nutzbar – von der Implantatplanung bis zur Darstellung des Wurzelkanalsystems.

0,1 mm-Präzision

Die Position eines Implantats lässt sich auf 0,1 Millimeter genau simulieren. Das senkt das OP-Risiko und ermöglicht häufig ein minimalinvasiveres Vorgehen.

Niedrigdosis-Modus

Ein spezieller Niedrigdosis-Modus reduziert die Strahlenbelastung der Aufnahme zusätzlich, ohne die diagnostische Bildqualität einzuschränken.

Laserfreie Ausrichtung

Die Positionierung erfolgt Face-to-Face und laserfrei – angenehmer und ohne direkten Laserkontakt für unsere Patientinnen und Patienten.

Sicherheit & Bildqualität

Präzise Diagnostik bei geringer Strahlenbelastung

Ein häufiger Irrtum: DVT wird oft mit einer Computertomographie (CT) verwechselt. Tatsächlich ist die Strahlenbelastung einer DVT-Aufnahme deutlich geringer und lässt sich anschaulich einordnen.

70–80 %
weniger Strahlung als bei einer herkömmlichen Computertomographie (CT)
≈ 2-Stunden-Flug
Strahlenbelastung einer DVT-Aufnahme, vergleichbar mit einem rund zweistündigen Flug
79 Mikrometer
Auflösung – lässt feinste anatomische Strukturen erkennen
Einsatzgebiete

Wann wird eine DVT-Aufnahme eingesetzt?

Ein 3D-Röntgenbild liefert immer dann entscheidende Zusatzinformationen, wenn ein klassisches 2D-Röntgenbild an seine Grenzen stößt.

Beratungstermin vereinbaren
1

Implantatplanung

Die dreidimensionale Darstellung des Kieferknochens ermöglicht eine auf 0,1 mm genaue Planung Ihres Zahnimplantats.

2

Parodontologie

Der Knochenverlauf lässt sich räumlich darstellen – eine wichtige Grundlage für die Therapieplanung bei Parodontitis.

3

Endodontie

Das Wurzelkanalsystem wird ohne Überlagerungen sichtbar – hilfreich für die Planung einer Wurzelbehandlung.

4

Weisheitszähne

Bei verlagerten Weisheitszähnen zeigt die 3D-Aufnahme die genaue Lage zu Nerven und Nachbarzähnen – wichtig für die Entscheidung zwischen Kieferorthopädie und Entfernung.

5

Ergänzende Diagnostik

In Kombination mit einem digitalen Zahnabdruck entsteht ein vollständiges digitales Abbild für Ihre Behandlungsplanung.

Ob eine DVT-Aufnahme in Ihrem Fall sinnvoll ist, besprechen wir individuell nach Untersuchung und Befund.

Kosten

Kosten & Kostenübernahme

Die Kosten für eine DVT-Aufnahme richten sich nach dem abzubildenden Bereich und liegen üblicherweise in einer Spanne von rund 150 bis 350 Euro. Häufig wird eine DVT-Aufnahme im Zusammenhang mit einer anderen Behandlung angefertigt, etwa im Rahmen einer Implantatplanung.

Da es sich um eine besonders präzise Zusatzdiagnostik handelt, wird eine DVT-Aufnahme in der Regel als individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) abgerechnet und von den gesetzlichen Krankenkassen nicht automatisch übernommen. Eine Kostenübernahme kommt vor allem dann in Betracht, wenn ein Standard-Röntgenbild nicht ausreichend Informationen liefert oder in besonders komplexen Fällen – ob dies auf Ihre Situation zutrifft, klären wir gerne im persönlichen Gespräch mit Ihrer Krankenkasse.

Die hier genannten Angaben dienen der ersten Orientierung und ersetzen keinen individuellen Heil- und Kostenplan. Verbindliche Zahlen erhalten Sie erst nach Ihrer persönlichen Untersuchung.

Moderne Zahnmedizin für Ihr schönstes Lächeln.

Dr. med. dent. Michael Hohaus
Häufige Fragen

FAQ zur DVT-Aufnahme

Was ist eine DVT-Aufnahme?

Eine DVT-Aufnahme (Digitale Volumentomographie) ist ein dreidimensionales Röntgenbild. Aus vielen Einzelschnittbildern, die während einer kurzen Rotation um den Kopf entstehen, berechnet die Software ein hochauflösendes 3D-Modell des Kiefers – deutlich informativer als ein klassisches 2D-Röntgenbild.

Wie hoch ist die Strahlenbelastung bei einer DVT-Aufnahme?

Die Strahlenbelastung einer DVT-Aufnahme liegt bei bis zu 70 bis 80 Prozent unter der einer herkömmlichen Computertomographie (CT) und ist etwa vergleichbar mit einem rund zweistündigen Flug. Ein Niedrigdosis-Modus reduziert die Belastung zusätzlich.

Wann wird eine DVT statt eines normalen Röntgenbilds eingesetzt?

Immer dann, wenn eine räumliche, überlagerungsfreie Darstellung entscheidend ist – etwa bei der Implantatplanung, bei der Beurteilung des Knochenverlaufs in der Parodontologie, bei der Darstellung des Wurzelkanalsystems oder bei verlagerten Weisheitszähnen.

Wie lange dauert eine DVT-Aufnahme?

Die eigentliche Aufnahme dauert nur rund 10 bis 60 Sekunden. In dieser Zeit rotiert das Gerät einmal um Ihren Kopf und nimmt die Einzelbilder auf, aus denen anschließend das 3D-Modell berechnet wird.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für eine DVT-Aufnahme?

Eine DVT-Aufnahme wird in der Regel als individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) abgerechnet und nicht automatisch von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Eine Kostenübernahme ist vor allem in komplexen Ausnahmefällen möglich – wir besprechen das gerne individuell mit Ihnen.

Ist eine DVT das Gleiche wie ein CT?

Nein. Beide liefern dreidimensionale Bilder, doch eine DVT arbeitet mit einem kegelförmigen Strahlenbündel, ist auf den Kiefer- und Gesichtsbereich spezialisiert und geht mit einer deutlich geringeren Strahlenbelastung einher als eine klassische Computertomographie.