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Zahnerhaltung · Restauration

Zahnfüllung:
schonend versorgt,
natürlich schön

Ob kleines Loch oder abgebrochener Zahn – wir verschließen die betroffene Stelle zahnfarben und passgenau, damit Ihr Zahn wieder fest zubeißen kann und gesund bleibt.

Zahnfarben & unauffällig Eigenes Praxislabor Individuelle Materialwahl
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Definition

Wann braucht man eine Zahnfüllung?

Eine Zahnfüllung wird notwendig, wenn kariöse Zahnsubstanz entfernt werden muss oder ein Stück Zahn – etwa durch einen Biss auf etwas Hartes – abgebrochen ist. Ziel ist es, den entstandenen Defekt wieder dicht zu verschließen, damit keine Bakterien eindringen können und der Zahn seine Form, Funktion und Stabilität zurückerhält.

Auch nach einer Wurzelbehandlung braucht der Zahn häufig eine abschließende Versorgung. Je nachdem, wie viel gesunde Zahnsubstanz noch vorhanden ist, reicht dafür eine Füllung – bei größerem Substanzverlust empfehlen wir häufig eine Krone. Welche Lösung für Sie infrage kommt, besprechen wir gerne persönlich in unserer Praxis.

Materialien

Welche Füllung passt zu Ihrem Zahn?

Kompositfüllung

Die direkte, zahnfarbene Füllung aus Kunststoff wird in einer Sitzung direkt im Mund modelliert und ausgehärtet. Sie eignet sich für die meisten kleineren bis mittleren Defekte und gehört als einfache Füllung im Rahmen der Regelversorgung zu den Kassenleistungen.

Keramikinlay

Bei größeren Defekten wird eine passgenaue Einlagefüllung aus Keramik im Labor gefertigt und anschließend eingeklebt. Keramik ist zahnfarben, formstabil und sehr gut verträglich – mehr über das Material erfahren Sie auf unserer Seite zu Vollkeramikkronen.

Goldinlay

Gold zählt zu den langlebigsten und am besten erprobten Restaurationsmaterialien der Zahnmedizin – formstabil, gut verträglich und schonend zum gegenüberliegenden Zahn. Alles zu diesem traditionsreichen Material lesen Sie auf unserer Goldinlay-Seite.

Seit dem 1. Januar 2025 dürfen in der EU aufgrund der überarbeiteten Quecksilberverordnung grundsätzlich keine neuen Amalgamfüllungen mehr gelegt werden – Ausnahmen bestehen nur in eng begrenzten, medizinisch begründeten Einzelfällen. Bereits vorhandene Amalgamfüllungen müssen deshalb nicht vorsorglich entfernt werden.

Ablauf

So läuft die Behandlung ab

Eine einfache Kompositfüllung ist häufig in einer einzigen Sitzung fertig. Bei einem Inlay aus Keramik oder Gold braucht es wegen der Anfertigung im Labor in der Regel zwei Termine.

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1

Untersuchung & Befund

Wir prüfen den betroffenen Zahn und legen gemeinsam fest, welche Füllungsart für Ihre Situation geeignet ist.

2

Entfernung der erkrankten Zahnsubstanz

Kariöse oder beschädigte Bereiche werden schonend entfernt, sodass eine saubere, tragfähige Basis für die Füllung entsteht.

3

Direkte Füllung: fertig in einer Sitzung

Bei einer Kompositfüllung wird das Material direkt im Mund Schicht für Schicht modelliert, ausgehärtet und angepasst.

4

Indirekte Füllung: Abdruck & Praxislabor

Bei einem Inlay nehmen wir einen Abdruck oder digitalen Scan, versorgen den Zahn provisorisch und lassen das Inlay in unserem hauseigenen Labor anfertigen.

5

Einsetzen & Politur

Nach Prüfung von Passform und Biss wird die Füllung final eingesetzt und poliert.

Der tatsächliche Ablauf kann je nach individuellem Befund und gewählter Füllungsart variieren.

Zahntechnikerinnen im hauseigenen Meisterlabor der Zahnarztpraxis Dr. Hohaus Eigenes Meisterlabor
Praxislabor

Präzision aus unserem eigenen Meisterlabor

Inlays aus Keramik oder Gold fertigen unsere hauseigenen Zahntechnikerinnen direkt in der Praxis. Das bedeutet kurze Wege, enge Abstimmung bei Farbe und Passform – und die Möglichkeit, bei Bedarf jederzeit persönlich Rücksprache zu halten.

Mehr über unser Labor
Kosten

Kosten & Kassenzuschuss

Einfache Füllungen zählen zur zahnärztlichen Regelversorgung. Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt hierfür in der Regel die Kosten für eine zeitgemäße Standardfüllung – seit dem Amalgamverbot vor allem zahnfarbene Komposite oder Glasionomerzemente im Seitenzahnbereich.

Entscheiden Sie sich für eine höherwertige Versorgung, etwa ein Keramik- oder Goldinlay, erhöht sich der Kassenzuschuss dadurch nicht automatisch. Die darüber hinausgehenden Kosten tragen Sie in diesem Fall als Privatleistung bzw. Eigenanteil selbst.

Die hier genannten Angaben dienen der ersten Orientierung und ersetzen keinen individuellen Heil- und Kostenplan. Verbindliche Zahlen erhalten Sie erst nach Ihrer persönlichen Untersuchung.

Eine gute Füllung schützt den Zahn nicht nur –
sie gibt ihm seine Stabilität und Ruhe für viele Jahre zurück.

Dr. med. dent. Michael Hohaus

Häufige Fragen

FAQ zur Zahnfüllung

Was kostet eine Zahnfüllung?

Die Kosten hängen vom verwendeten Material und vom Ausmaß des Defekts ab. Eine einfache Kompositfüllung im Rahmen der Regelversorgung wird in der Regel von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen, während hochwertigere Versorgungen wie Keramik- oder Goldinlays einen Eigenanteil erfordern. Verbindliche Zahlen erhalten Sie nach Ihrer persönlichen Untersuchung.

Übernimmt die Kasse die Kosten?

Für eine einfache Füllung im Rahmen der Regelversorgung übernimmt die gesetzliche Krankenkasse in der Regel die Kosten. Entscheiden Sie sich für eine höherwertige Versorgung wie ein Inlay aus Keramik oder Gold, tragen Sie die Mehrkosten als Privatleistung bzw. Eigenanteil selbst.

Wie lange hält eine Füllung?

Die Haltbarkeit hängt vom gewählten Material ab: Kompositfüllungen halten bei guter Pflege üblicherweise mehrere Jahre, Inlays aus Keramik oder Gold sind in der Regel noch langlebiger. Regelmäßige Kontrollen helfen, Verschleiß frühzeitig zu erkennen.

Sind Amalgamfüllungen noch erlaubt?

Seit dem 1. Januar 2025 dürfen in der EU aufgrund der überarbeiteten Quecksilberverordnung grundsätzlich keine neuen Amalgamfüllungen mehr gelegt werden. Ausnahmen bestehen nur in eng begrenzten, medizinisch begründeten Einzelfällen. Bereits vorhandene Amalgamfüllungen müssen deshalb nicht entfernt werden.

Was ist der Unterschied zwischen einer Füllung und einem Inlay?

Eine direkte Füllung wie eine Kompositfüllung wird in einer Sitzung direkt im Mund modelliert. Ein Inlay wie ein Keramik- oder Goldinlay wird dagegen außerhalb des Mundes im Labor gefertigt und in einem zweiten Termin eingesetzt – meist bei größeren Defekten die stabilere Wahl.